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                Tibetisch-Chinesisches Ehepaar harrt trotz Schwierigkeiten aus

                Datum: 28.02.2020, 14:45 Quelle: China Tibet Online

                Das Dorf Qianggong befindet sich in der Gemeinde Resa im Kreis Lhatse der Stadt Xigaze im Autonomen Gebiet Tibet. Es ist bekannt wegen des 5000-Kilometer-Meilensteins der Staatsstra?e 318 auf dem Platz am Eingang des Dorfes. Der Meilenstein zieht unz?hlige Touristen an.

                Vor 16 Jahren haben Yang Song und seine Eltern zusammen eine Strecke von mehr als 2000 Kilometern zurückgelegt, um sich an der Bauarbeit im Dorf Qianggong zu beteiligen.

                Da die Arbeit ziemlich langwierig war, hat sich die Familie Qiang Songs vorerst im Dorf Qianggong niedergelassen. Nach und nach hat sich der 20-j?hrige, Han-chinesische Kerl ins 18-j?hrige tibetische M?dchen Sangmo aus der Nachbarschaft verliebt.

                Nach der Tradition der Heimat von Yang Song muss bei der Heirat ein Geldgeschenk gegeben werden. Ein Wort des Vaters von Sangmo hat Yang Song bis heute immer noch im Kopf. ?Wir Tibeter haben die Tradition mit dem Geldgeschenk nicht. Geld wollen wir nicht. Es reicht, wenn du Sangmo liebst.“ Die Liebe zu Sangmo ist die Hoffnung des Vaters von Sangmo. Dieseerfüllt Yang Song seit 16 Jahren.

                Nach der Heirat ist Sangmo Yang Song zur Heimat von Yang Song in Yibin der Provinz Sichuan gefolgt. Dort war die leidenschaftliche Sangmo mit einem gro?en Problem, und zwar der Sprachbarriere, konfrontiert, kurz nachdem sie in Sichuan angekommen war.

                Nachdem Sang Mo den Sichuaner Dialekt erlernt und sich an die Sichuaner Küche gew?hnt hatte, hat sie angefangen, sich über die Tibetischkenntnisse von Yang Song zu mokieren. Gegenüber den Beschwerden von Sangmo gibt Yang Song zu, dass er zu doof ist und nur etwas Tibetisch verstehen kann, wobei er kein Tibetisch sprechen kann. Jedoch stellt die Sprachbarriere von Yang Song im Dorf gar kein Problem dar. Unter den Dorfbewohnern ist Yang Song für seine Hilfsbereitschaft bekannt. Da er manche Techniken erlernt hat und gut kochen kann, denkt jede Familie bei wichtigen Anl?ssen an ihn. Bei Trauerfeiern oder Hochzeiten wird Yang Song zur Mithilfe eingeladen. Wenn jemand im Dorf krank wird, eilt das Ehepaar zu ihm und hilft dabei, ihn ins Krankenhaus zu bringen, zu übersetzen oder gar den Patienten zu begleiten.

                Vor sieben Jahren sagte ihnen der Vater von Sangmo, dass die Bedingungen im Dorf jetzt viel besser als früher geworden sind und er hofft, dass sie nach Tibet zurückkehren k?nnen. Dem Wunsch des Seniors gem?? sind sie ins Dorf zurückgekehrt, wo sie sich ursprünglich kennen gelernt und sich ineinander verliebt hatten.

                Yang Song sagte dem Reporter, dass ein Haus kurz nach ihrer Ankunft gebaut werden musste, aber sie kaum Geld hatten. Dadurch, dass sie sich Geld von Verwandten und Freunden geliehen haben, haben sie endlich das Haus aufgebaut, so dass sie das heutige Leben führen k?nnen.

                Anfangs hatte Sangmo im Dorf ein kleines Teehaus im Dorf betrieben und Yang Song hat woanders auf Baustellen gearbeitet. Dadurch hatten sie ein Jahreseinkommen von mehreren Zehntausenden Yuan (10.000 Yuan sind ungef?hr 1311 Euro). Die Strapazen, die ihr Mann auf Baustellen hinnehmen muss, brach Sangmo das Herz. Daher hat Sangmo Yang Song geraten, den Job aufzugeben und stattdessen im Dorf eine Gastst?tte zu er?ffnen, die sie beide betreiben würden. Im April 2019 haben sie die beiden hinter dem 5000-Kilometer-Meilenstein der Staatsstra?e 318 auf dem touristischen Markt im Dorf er?ffnet und sie bietet vor allem die Sichuaner Küche und die tibetische Küche. Hinzu kamen manche Getr?nke und Snacks. Im ganzen Jahr erwirtschaften sie ein Einkommen von über 100.000 Yuan (ungef?hr 13.112 Euro).

                Bis heute hat das Ehepaar zusammen mit zwei Brüdern zwei Lkws erworben, um Transportgesch?fte zu führen. ?Nun wird das Leben langsam besser. Ihre zwei Kinder bleiben bei ihren Gro?eltern in Ostchina. Manchmal vermissen sie sie sehr, aber nun ist es praktisch geworden. Wenn sie sie vermissen, unterhalten sie sich miteinander per Videochat“, sagte Yang Song miteinem L?cheln.

                Dieses Jahr hat das Ehepaar vor, im Dorf Qianggong das Frühlingsfest zu verbringen. Au?erdem haben sie sich ausreichend Frühlingsfestartikel beschafft. Für Yang Song und Sangmo ist der Ortegal, an dem sie sich aufgehoben fühlen, wenn sie nur beide und ihre Herzen beieinander sind, ob sie nun in Tibet oder Sichuan sind.

                Quelle: Tibet.cn

                Redakteur: Krystal Zhang

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